19.08.2021

220.000 Euro für 17 Hamburger Kinos und InitiativenHamburger Kinopreise 2021

Im Rahmen einer großen Social Media-Kampagne wurden am 19. August von Kultursenator Dr. Carsten Brosda die Hamburger Kinopreise 2021 verliehen. Dabei bekam der Kultursenator Unterstützung von 17 prominenten Laudator*innen, darunter Detlev Buck, Peter Lohmeyer und Catrin Striebeck. Die Kinopreise wurden in diesem Jahr im Rahmen der Corona Hilfen mehr als verdoppelt auf 220.000 Euro.

Mit einer großen Social Media-Kampagne wurden die Hamburger Kinopreise in diesem Jahr erstmalig online und öffentlich verliehen. 17 Hamburger Programm- und Stadtteilkinos sowie Initiativen konnten sich über eine Verdoppelung der Preisgelder auf insgesamt 220.000 Euro freuen. Mit der Verdoppelung durch die Behörde für Kultur und Medien sollen die Hamburger Kinos in Zeiten der Pandemie eine zusätzliche Unterstützung zur Existenzsicherung bekommen. Um für die ausgezeichneten Lichtspielhäuser nach der Wiedereröffnung im Juli noch mehr Sichtbarkeit zu schaffen, kamen für eine große Social Media-Kampagne in diesem Jahr insgesamt 17 prominente Laudator*innen zusammen, die Kultursenator Dr. Carsten Brosda und MOIN Filmförderung-Chef Helge Albers bei der Vergabe digital unterstützten. Unter den Prominenten aus Film, Kultur und Medien waren unter anderem Detlev Buck, Catrin Striebeck, Peter Lohmeyer, Pheline Roggan und Gustav Peter Wöhler. Das Video der Vergabe finden Sie auf unseren offiziellen Social Media-Kanälen (Instagram, Facebook, Twitter) und hier. Screenshots zum Download gibt es hier.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Endlich ist der Film wieder auf den großen Leinwänden zu erleben. Mit den Hamburger Kinopreisen zeichnen wir nach Monaten der Stille nicht nur erstklassige Programmarbeit aus, sondern möchten in einer Zeit, die vielen Kinobetreibern vieles abverlangt, auch danke sagen für großes Engagement in schweren Zeiten. Mit den erhöhten Preisgeldern wollen wir neue Ideen ermöglichen und setzen ein Zeichen für die Zukunft des Kinos in dieser Stadt."

Helge Albers, Geschäftsführer der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Ich freue mich sehr, dass wir Hamburgs Programm- und Stadtteilkinos sowie Initiativen nach einem sehr zehrenden Corona-Jahr mit einer Verdoppelung der Kinopreise unter die Arme greifen können. Ein großer Dank gilt der Behörde für Kultur und Medien, die das möglich gemacht hat sowie unseren Laudator*innen, die gemeinsam mit uns die vielfältige Kinolandschaft der Hansestadt feiern. Wir sehen uns im Kino!"

 

Übersicht der Preisträger*innen:

  • Abaton, Rotherbaum: 20.000 Euro
  • 3001 Kino, Sternschanze: 20.000 Euro
  • Zeise Kinos, Ottensen: 20.000 Euro
  • Magazin Filmkunsttheater, Winterhude: 15.000 Euro
  • Studio-Kino, Altona-Altstadt: 15.000 Euro
  • Koralle, Volksdorf: 15.000 Euro
  • Savoy Filmtheater, St. Georg: 15.000 Euro
  • Alabama, Winterhude: 15.000 Euro
  • B-Movie, St. Pauli: 15.000 Euro
  • Passage Kino, Altstadt: 10.000 Euro
  • Lichtmeß-Kino, Ottensen: 10.000 Euro
  • Elbe Filmtheater, Osdorf: 10.000 Euro
  • Blankeneser Kino, Blankenese: 10.000 Euro
  • Filmraum, Eimsbüttel: 10.000 Euro
  • Schanzenkino 73, Sternschanze: 10.000 Euro
  • Flexibles Flimmern: 5.000 Euro
  • A Wall is A Screen: 5.000 Euro

Über die Kinopreis-Jury:
Der Filmproduzent und Regisseur Lars Jessen ("Wildes Herz", "Fraktus", "Dorfpunks"), die Kinobetreiberin Verena von Stackelberg (Wolf Kino, Berlin) und die Hamburger Filmjournalistin Britta Schmeis haben in diesem Jahr über die Vergabe der Hamburger Kinopreise entschieden. Die drei Branchenexpert*innen bilden die aktuelle Kinopreis-Jury.

Über die Hamburger Kinopreise:
Die Hamburger Kinopreise werden seit 1993 für qualitativ herausragende Filmprogramme oder andere Maßnahmen, die die Kinokultur fördern, an Hamburger Kinos und Abspielstätten vergeben. Initiator sind die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.