08.09.2022

Hamburg verlängert erfolgreiche Serienförderung Kultursenator bei Dreharbeiten mit Fahri Yardim

Setfoto Die Quellen des Bösen
V.l.: Helge Albers, Henriette Confurius, Dr. Carsten Brosda, Fahri Yardim, Stephan Rick, Catharina Junk, Björn Vosgerau

Dreimal Grund zur Freude für Serien-Fans: Fahri Yardim und Henriette Confurius drehen im Norden eine neue Thriller-Serie. Die ersten zwei Hamburg-Serien feiern beim Filmfest Premiere – und die Filmförderung kann auch künftig spannende Serien in die Hansestadt holen, wie Kultursenator Dr. Carsten Brosda am Set von „Die Quellen des Bösen" der Hamburger Produktionsfirma Wüste Medien bekannt gab.

Seit Ende 2019 stellt die Stadt Hamburg der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein Sondermittel in Höhe von einer Million Euro pro Jahr zur Verfügung, um Highend-Serien in die Hansestadt zu holen.

Seitdem konnte die MOIN Filmförderung 35 Highend-Serienförderungen mit rund 3,7 Millionen Euro aussprechen. Acht Serien wurden in der Produktion unterstützt, 17 Drehbücher wurden gefördert, genauso wie zehn Serien in der Projektentwicklung. Diese Serien-Mittel soll es auch künftig weitergeben, wie Kultursenator Dr. Carsten Brosda betont: „Die Serienförderung ist ein voller Erfolg für den Filmstandort Hamburg. Hochklassige Serien konnten so in der Stadt und im Norden produziert werden. Damit unterstützen wir nicht nur die Filmszene im Norden, sondern sind als Filmstandort auch auf renommierten Festivals erfolgreich präsent. Vor allem dem unabhängigen Produktionssektor können wir mit der Förderung wichtige Rückendeckung und Anreize bieten, Stoffe hier vor Ort zu entwickeln, zu produzieren und auf vielfältigen Wegen ans Publikum zu bringen. Diesen Erfolg wollen wir fortsetzen und machen uns daher in den aktuellen Haushaltsverhandlungen dafür stark, die Serienmittel in Höhe von einer Million Euro im Jahr auch künftig zur Verfügung zu stellen."

Derzeit laufen in Hamburg und Schleswig-Holstein die Dreharbeiten der sechsteiligen Serie Die Quellen des Bösen, die 2023 bei RTL+ zu sehen sein wird. In der Thriller-Serie von Regisseur Stephan Rick, produziert von der Hamburger Firma Wüste Medien, jagen eine ostdeutsche Ermittlerin (Henriette Confurius) und ihr neuer Partner aus Hamburg (Fahri Yardim) einen Serienmörder, dessen Spur sie in die Abgründe der deutsch-deutschen Vergangenheit führt. Die Drehbücher zur Thriller-Serie stammen von der Head Autorin Catharina Junk sowie Elke Schuch Das Team dreht aktuell rund zwei Wochen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Die MOIN Filmförderung hat die Produktion der Wüste Medien mit 500.000 Euro unterstützt.

Björn Vosgerau, Produzent bei Wüste Medien, erklärt: „Die Quellen des Bösen' ist eine spannungsgeladene Thriller-Serie aus der Nachwendezeit erdacht von der Hamburger Autorin Catharina Junk. Dank der hiesigen Serienförderung ist das Projekt schnell ins Rollen gekommen – so bleiben der Standort und wir als unabhängige Produktionsfirma aus Hamburg im Seriensegment wettbewerbsfähig."

Helge Albers, Chef der MOIN Filmförderung, fährt fort: „Mit den Dreharbeiten zu ‚Die Quellen des Bösen' und zwei Serien-Premieren beim Filmfest Hamburg trägt unsere Serienförderung erste Früchte. Allein die Serie ‚Die Quellen des Bösen' erzielt einen äußerst hohen Regionaleffekt. Konkret heißt das: Die Produktion investiert während der Dreharbeiten mehr als das Sechsfache unserer Fördersumme wieder in die Region und ist damit Motor für Arbeitsplätze und Dienstleister bei uns."

Die ersten zwei geförderten Serien, die Hamburg vor der Kamera zeigen, feiern nun beim Filmfest Hamburg ihre Premiere:

Die True Crime-Dokuserie Reeperbahn Spezialeinheit FD65, produziert von der Gebrueder Beetz Filmproduktion für die ARD, erzählt die Geschichte von Deutschlands erster Polizeieinheit zur Bekämpfung Organisierter Kriminalität – der Hamburger Fachdirektion 65 – und ihrem Kampf gegen rivalisierende Ludenbanden, Hells Angels und die US-Mafia. Die MOIN Filmförderung hat die Serie mit 250.000 Euro unterstützt.

In der sechsteiligen Amazon Prime-Serie „German Crime Story: Gefesselt" stellt Regisseur Florian Schwarz die Taten des Säurefassmörders Raik Doormann (gespielt von Oliver Masucci) in den Fokus, der Anfang der 80er und 90er in und um Hamburg sein Unwesen treibt. Die Serie wurde produziert von Neue Bioskop Television für Amazon Prime, die MOIN Filmförderung hat sie mit 350.000 Euro unterstützt.

Ebenso gefördert und bereits in der ZDF Mediathek zu sehen, ist die siebenteilige Dramaserie Tod von Freunden von Friedemann Fromm mit Jan Josef Liefers in einer der Hauptrolle. Produziert wurde die Serie von der Letterbox Filmproduktion.

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1993, Ostdeutschland. Auf einem Bett aus Blütenzweigen und den Körper übersät mit in die Haut geritzten germanischen Runen – so wird in einem abgelegenen Waldstück nahe der Kleinstadt Wussnitz eine Mädchenleiche gefunden. Die resolute junge Kommissarin Ulrike Bandow (Henriette Confurius) und ihr neuer erfahrener Kollege aus Hamburg, Koray Larssen (Fahri Yardim), übernehmen ihren ersten gemeinsamen Fall. Rätselhafte Spuren führen das ungleiche Ermittlerpaar bis in die deutsch-deutsche Vergangenheit, wo sie auf eine bisher unentdeckte, bizarre Mordserie stoßen. Jetzt ist der Täter zurückgekehrt, an den Ort, an dem alles begann. Um ihn aufzuhalten, müssen die Ermittler lernen, einander zu vertrauen. Doch das ist nicht einfach, denn Ulrikes eigene Schuld führt zu einem tiefen Abgrund, in den sie niemals schauen wollte und auch Koray verbirgt ein Geheimnis...

Bildmaterial
Fotos vom Besuch am Filmset können Sie kostenfrei unter Angabe der Credits "RTL/Wüste Medien/Anke Neugebauer" verwenden. Hier geht's zum Download: https://we.tl/t-qoFSLSFITG

Auf den Fotos v.l.n.r.:

Foto 1: Helge Albers/MOIN Filmförderung, Henriette Confurius, Nico Grein/RTL, Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Fahri Yardim, Regisseur Stephan Rick, Drehbuchautorin Catharina Junk, Björn Vosgerau/Wüste Medien, Hauke Bartel/RTL, Evelin Haible/RTL, Kameramann/DoP Henner Besuch, Daniel Hartmann/RTL

Foto 2: Helge Albers/MOIN Filmförderung, Henriette Confurius, Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Fahri Yardim, Regisseur Stephan Rick, Drehbuchautorin Catharina Junk, Björn Vosgerau/Wüste Medien

Foto 3: Helge Albers/MOIN Filmförderung, Henriette Confurius, Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Fahri Yardim